Die Welt atmet auf …

Charles Olivier Unkategorisiert

Allmählich beruhigt sich die Welt wieder und ich wünsche uns, dass wir aus dem Vorgefallenen lernen, dabei wachsam bleiben und uns nicht durch neue Ängste schwächen lassen. Sehr wertvoll ist es auch, dass jene namhaften Experten auch wieder gehört werden, welche die nun sichtbare Entwicklung prognostiziert hatten. Es folgt nun die Phase in der sichergestellt werden sollte, dass sich alle in Würde wiederfinden können, So weitet sich erneut der Raum für die Frage …

     Wo sind die Chancen? Wo ist die Sinnhaftigkeit dieser Krise?

Ist das Corona-Virus tatsächlich ein Bote, der nur bedrohlich ist, wenn er nicht wahrgenommen und angehört wird? Geht es vielleicht einzig darum, seine Botschaft zu entschlüsseln? Eine elementare Botschaft an uns Menschen?
Ja, man könnte auch in der endlosen Diskussion über biologische Hintergründe und über die Richtigkeit von Massnahmen, etc, hängen bleiben. Doch dies würde bloss die unselige Debatte über die anfangs verwirrende und nun zunehmend transparente Verpackung der Depesche nähren. Man bliebe bei der Schale, doch es geht um den Kern.
Wir sind da nicht Aussenstehende, sondern wir sind ein Teil des Ganzen. Über den Boten ist mittlerweile einige Klarheit entstanden. Das Spektrum unterschiedlicher Stimmen bekommt wieder Raum und so wird die Zuwendung zum Kern, zur eigentlichen Botschaft möglich.

Natürlich wäre es schön, Rezepte zu finden, wie man das angehen kann. Als Einzelne/r oder als Kollektiv. Da ist es erst mal gut zu wissen, dass es genügt, beim Einzelnen zu beginnen. Jedes Mobile zeigt uns was geschieht, wenn sich ein Einzelnes bewegt. Die Bewegung springt immer auf das Ganze über. Alles ist mit Allem verbunden. So wie die Weisen schon immer sagten: Die Veränderung der Welt beginnt beim Einzelnen und wirkt auf das Ganze und viele Einzelne wirken besonders stark. Es ist ein Lawineneffekt. Für Virologen: R>1

Hier ein Rezeptvorschlag:  Wie wäre es, wenn wir uns schon mal bewusst würden, welche positiven Erfahrungen für uns als Einzelne wie auch als Gesellschaft wahrnehmbar wurden?

Nehme zwei beliebig grosse Bogen Notizpapier und einen Stift.
Dann gehe in die Ruhe und fühle zu Corona und seinen Wirkungen hin.
Du hast alle Zeit dieser Welt, um Deine Erfahrungen und Wahrnehmungen auftauchen zu lassen.

Schreibe nun völlig ungefiltert und spontan auf, was so aufsteigt.
Das sogenannt Positive auf das eine Blatt, das sogenannt Negative auf das andere Blatt.

Alles!
Dann schaue zuerst das zweite Blatt an, nimm jede Erfahrung einzeln wahr und drehe sie dann inhaltlich um.
Zum Beispiel „Ich musste wegen der Coronapanik auf einen Termin warten, habe zeit vertan“ wird zu „Ich habe Zeit für mich geschenkt bekommen und die Lösung lag plötzlich vor mir“.

Das kannst Du Zeile um Zeile tun und wirken lassen.
Übertrage dann die Umkehrungen auf das erste Blatt, bedanke Dich beim zweiten Blatt mit all seinen Inhalten und übergebe es achtsam dankend dem Feuer.
Wende Dich nun wieder dem ersten Blatt zu und verinnerliche es. Hier stehen alle Chancen, welche für Dich aus der Krise geboren wurden.  Aus diesem Bewusstsein können sie sich verwirklichen.

Natürlich kann man diese Übung auch mit geschlossenen Augen in inneren Bildern machen.
Wie Innen so Aussen.  Auf der Pinwand des Herzens geht nichts verloren.

So wünsche ich Allen sonnige, nachhaltig entschleunigte Tage !
Herzliche Grüsse,

Charles Olivier.

N.B:
Gemäss aktuellen Prognosen soll das BIP je nach Land um etwa 7% einbrechen. Das wäre mengenmässig eine Rückkehr in’s Jahr 2014. Mehr nicht. Daher mein Vorschlag: Lasst uns die aktuellen Zahlen und Prognosen betreffend Wirtschaftseinbussen und Rückgang des Bruttoinlandproduktes sorgfältiger lesen als die Corona-Zahlen in den vergangenen Wochen. Damit keine unnötigen weiteren Ängste entstehen 😉.